Mein Konsumverhalten vs Klimawandel - Dress-up Journal
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Mein Konsumverhalten vs Klimawandel

Hey ihr Lieben

Jeden Freitag gehen junge Leute auf die Strasse, um für eine klimafreundliche Zukunft zu demonstrieren. Eine richtig coole Sache, um das Bewusstsein für die Umwelt nicht nur zu fördern, sondern auch aktiv in seinem Leben zu integrieren. Weniger Auto fahren, seltener Fleisch essen, Strom sparen, bewusster einkaufen, Müll vermeiden: Klimaschutz fängt im Kleinen an. Mit diesen Tipps kann jeder seinen Beitrag leisten – und dabei auch noch Geld sparen! Das wissen wir mittlerweile alle nur allzu gut.

Sobald es um den Kauf von neuen Kleidungsstücken geht, rückt bei mir der Klimawandel ganz schnell in weiter Ferne. Obwohl ich mir im Klaren bin, dass meine ständige Konsumsucht zulasten von Arbeitern, Umwelt und Klima geht, geniesse ich das Glücksgefühl. Ganz nach dem Motto: Mode sind wie leere Kalorien, die zwar den Kleiderschrank füllen, jedoch nicht den Hunger nach mehr stillen.

Das muss aber nicht zwangsläufig Kaufen und Wegmeissen bedeuten. Trotz meiner Stilbekenntnis zum FOMO, immer die aktuellen Trends zu tragen, entscheide ich mich automatisch für Teile, die gut zu kombinieren sind und einige Jahre im Trend bleiben. Wie der graukarierte Blazer, den ich als Minikleid oder als Longblazer tragen kann. Auch in der kommenden Herbst-/Wintersaison 2019 ist der Oversizeblazer mit diesem Muster immer noch Trend.

Zudem steht bei uns Normalverbrauchen auch die Bezahlbarkeit im Raum. Natürlich würde ich gern mehr Kleidungsstücke von High Fashion Designern, die im westlichen Raum produzieren, kaufen. Jedoch schlottern mir die Knie beim Anblick dieser Preis. Jetzt könnten einige Sage: „Dann kauf halt nur ausgewählte Stücke“, die qualitativ Hochwertig und Nachhaltig hergestellt werden. Dabei wird darauf Wert gelegt, dass die gesamte Kollektion an einem Ort produziert wird, sodass gute Arbeitsbedingungen gesichert sind. In diesem Rahmen werden ebenfalls lokale Produzenten bevorzugt, bei denen eine gute Arbeitsweise und faire Löhne garantiert werden können. Ausserdem werden ausschließlich zertifizierte Bio-Materialien verwendet, bei deren Herstellung, von der Faser-Produktion, übers Finish und Färben bis hin zum Bleichen, werden hauptsächlich natürliche und chemisch unbedenkliche Stoffe eingesetzt werden.

Würde ich gerne tun, nur ab wann habe ich ein Look komplett??? In Drei bis Vier Monaten??? Ok, ich konnte auch wirklich mein Verhalten ändern und auf „Capsule Wardrobe“ (reduzierte Mini-Garderobe) rüber schwenken. Nur sträube ich mich irgendwie dagegen, wie bestimmt auch einige von euch.

Was ist die Lösung??? Hoffen, dass bei den High Street Labels nicht nur Greenwashing betrieben wird, weil es gerade IN ist, sondern diese Vorhaben auch wirklich in die Tat umsetzen. Oder doch sein eigenes Kaufverhalten ändern. Ich habe mich noch nicht entschieden und ihr???

Eure Sarah

Rock von H&M Fr. 49.99

Crop Top von H&M Fr. 34.99

Schuhe von Guess Fr 135.00 / Euro 140.95

Fotos von Petra @spiral.photo.atelier

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